Historie

Gate open: Geschichte des Airport-Run wird fortgesetzt

Die Geschichte des Airport-Run wird fortgesetzt: Am 21. August fand die 4. Auflage des Rennens statt. Die Idee des Veranstalters, der Berliner Flughäfen, ist es, Läufern den Fortschritt der Bauarbeiten am Hauptstadt-Airport Berlin Brandenburg International BBI zu zeigen. Vor vier Jahren entstand dieses Laufereignis, das jedoch 2009 aus organisatorischen Gründen nicht stattfinden konnte. In der Zwischenzeit gibt es mit BERLIN LÄUFT einen neuen Organisator. Und jetzt gibt es umso mehr zu sehen, denn der Bau des Flughafens ist deutlich fortgeschritten.

Bei der Premiere der Veranstaltung im Juli 2006 sollten die Läufe am frühen Abend gestartet werden. Da damals eine ungewöhnliche Hitzeperiode herrschte und zur Startzeit 34° Celsius im Schatten gemessen wurden, entschied man sich kein Risiko einzugehen und den Start abzusagen. Das umfangreiche Rahmenprogramm fand jedoch wie geplant statt. Unter anderem wurden bei einer Tombola wertvolle Reisegutscheine verlost. Bei den nächsten beiden Auflagen des Airport-Run gab es 2007 und 2008 derartige Hitzeprobleme nicht. Rund 1.750 Teilnehmer hatten für die bisherigen drei Auflagen jeweils gemeldet. Das Rennen hat sich als Berlin-Brandenburger-Laufevent etabliert.

2014

Airport Night Run, 12. April 2014

3856 Läufer rannten am Abend über die südliche Lande- und Startbahn des zukünftigen Hauptstadt-Flughafens Berlin-Brandenburg (BER). Damit hatte die achte Auflage des Airport Night Run, der von BERLIN LÄUFT veranstaltet wird, einen Zuwachs von knapp 200 Läufern gegenüber dem Vorjahr. Die Strecke führte auch vorbei am Terminal und an den Fluggastbrücken sowie über das Vorfeld des Flughafens.

Hauptwettbewerb des Airport Night Run ist ein Halbmarathon. Über die 21,0975-km-Distanz entwickelte sich ein spannendes Rennen, bei dem am Ende Daniel Naumann (ASICS Frontrunner/Hennigsdorf) in flotten 1:15:22 Stunden mit nur sieben Sekunden Vorsprung gewann. Zweiter wurde Dirk Kiwus (LG Nord), der vor einem Jahr noch Dritter war, in 1:15:29. Rang drei belegte dann mit größerem Abstand Marco Molina (SCC Maulwurf) mit 1:19:45.

Bei den Frauen lief Julia Kind (SCC Berlin) zu einem souveränen Sieg in 1:26:29 Stunden. Hier belegten Annette Müller (vereinslos/1:30:07) und Alexandra Gabry (Berlin/1:30:30) die Plätze zwei und drei.

Mit großem Vorsprung kamen auch die Sieger des 10-km-Rennens über den Flughafen ins Ziel. Hier gewann Bernd Romeikat (vereinslos) in 33:43 Minuten vor Cornelius Theus (Tus Neukölln/34:24) und Benjamin Schalanda (SCC Berlin/35:34). Schnellste Frau war einmal mehr die Vorjahressiegerin Karsta Parsiegla (SCC Berlin) mit 40:39 Minuten. Ihr folgten Isabelle Stawczynski in 42:03 und Laura Gebauer (beide vereinslos) mit 42:48.

2013

AirportRun, 27. April 2013

Mit 3.682 Startern hatte der 7. Airport Run trotz starker Regenfälle einmal mehr eine sehr gute Resonanz. Am Sonnabend fiel um 19 Uhr der Startschuss im südlichen Service-Bereich des zukünftigen Hauptstadt-Flughafens Berlin Brandenburg (BER). Gelaufen wurde dann vorbei am Terminal und den Fluggastbrücken sowie über das Vorfeld und die südliche Start- und Landebahn. Auf der 10-km-Runde – Halbmarathonläufer absolvierten eine zusätzliche Schleife – lief alles glatt auf dem zukünftigen Airport.

Für den sportlichen Höhepunkt sorgte bei dem Abendrennen ein britischer Läufer: Iain Ridgway gewann den Halbmarathon souverän mit 1:15:09 Stunden. Für einen Freizeitläufer ist dies eine starke Zeit. Zweiter wurde über die genau 21,0975 km lange Strecke Samuel Zimmermann (OSC Berlin) mit 1:17:57. Rang drei belegte Dirk Kiwus (LG Nord Berlin) in 1:18:43. Schnellste Frau war Britta Augsburg (Tri London) mit 1:31:31 Stunden vor Winnie Maria Lechtape (1:33:40) und Katja Czerr (1:34:28), die jeweils ohne Vereinszugehörigkeit registriert wurden.
 
Berliner Sieger gab es im parallel veranstalteten 10-km-Rennen: Bei den Männern setzte sich Christian Krannich (LAC Berlin) mit 33:26 Minuten vor Alessandro Sanutz (Italien/34:38) und Carsten Foth (Pro Sport Berlin/34:45) durch. Schnellste Frau war Karsta Parsiegla (SCC Berlin) in 39:39 Minuten. Hier belegten Rachel Lund (Großbritannien/40:56) und Katrin Burow (vereinslos/42:40) die Plätze zwei und drei.

2012

AirportRun, 22. April 2012

Zwei Rekorde gab es am Sonntag bei der sechsten Auflage des Berliner Airport Run. Mit 3.972 Läufern, die über die Halbmarathondistanz beziehungsweise über 10 km an den Start gingen, verzeichneten die Veranstalter von BERLIN LÄUFT einen Teilnehmerrekord. Sehr deutlich wurde damit die Vorjahreszahl von 2.125 Läufern übertroffen. Für den spitzensportlichen Höhepunkt sorgte auf dem neuen Hauptstadt-Airport Berlin-Brandenburg (BER), der in rund zwei Monaten eröffnet wird, Japhet Korir. Der Kenianer brach über 10 km den Streckenrekord und war nach 29:15 Minuten im Ziel.

Im Rennen der Männer über 10 km war schnell klar, dass die Kursbestzeit, die André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf) im vergangenen Jahr mit 31:15 Minuten aufgestellt hatte, deutlich unterboten wird. Die Kenianer Japhet Korir und David Kogei machten das Tempo und steuerten klar auf eine Endzeit von unter 30 Minuten zu. Japhet Korir setzte sich schließlich mit 29:15 vor seinem Landsmann Kogei durch, der nach 29:25 im Ziel war. Dritter und damit bester Berliner in diesem Rennen war der Berliner Adam Pardoux in 34:09.

Bei den Frauen gab es über 10 km keine internationale Konkurrenz. Hier setzte sich Karsta Parsiegla (SCC Berlin) in 39:36 Minuten vor Lisa-Maria Schreier (LAZ Salamander Kornwestheim/40:13) und Krissy Barduhn (Kleinmachnower LC/41:55) durch.

Beim Halbmarathon gewann auf dem Gelände des neuen Flughafens – gelaufen wurde auch über die zukünftige Start- und Landebahn – Isaac Cheruiyot praktisch konkurrenzlos. Der Kenianer war nach 1:04:39 Stunden im Ziel. Zweiter wurde Dirk Kiwus (Berlin) in 1:17:10 vor Max Böttner (SVE Frankenhain/1:20:40). Schnellste Frau war über die 21,0975-km-Distanz Katja Czerr (Tri-Team Berlin) mit 1:36:49. Sie gewann vor Christiane Müller (SCC Berlin/1:37:09) und Manuela Edler (LC Ron Hill Berlin/1:37:41).

2011

Gleich vier Streckenrekorde und erstmals über 2.000 Teilnehmer – die fünfte Auflage des Berliner AirportRun war die bisher erfolgreichste. Joseph Kiptum (Kenia) und Sylvia Renz (OSC Berlin) stellten im Halbmarathon neue Bestzeiten auf, während André Pollmächer (Rhein-Marathon Düsseldorf) und Veerle Dejaeghere (Belgien) über die 10 km zu Streckenrekorden stürmten. Veranstalter BERLIN LÄUFT registrierte zudem beim Berliner AirportRun einen Teilnehmerrekord mit 2.125 Läufern.

Das Rennen fand auf dem neuen Hauptstadt-Airport Berlin Brandenburg (BBI) statt, der im nächsten Jahr eröffnet wird. Die Strecke führte die Läufer unter anderem über die südliche Start- und Landebahn sowie über die neuen Rollfelder und vorbei an den Terminals. „Wir freuen uns, dass deutlich über 2.000 Läufer die letztmalige Gelegenheit genutzt haben, auf der Start- und Landebahn zu rennen“, sagte der Race-Direktor von BERLIN LÄUFT, Gerhard Janetzky.

Im Hauptrennen über die Halbmarathondistanz von genau 21,0975 km dominierte bei angenehmen Temperaturen, aber teilweise windigen Wetterbedingungen, Joseph Kiptum erwartungsgemäß das Geschehen. Der 23-jährige Kenianer lief zu einem ungefährdeten Start-Ziel-Sieg und sorgte für das hochklassigste Ergebnis des Tages. Mit 63:32 Minuten verbesserte Joseph Kiptum den Kursrekord, den sein Landsmann Edwin Yano im vergangenen Jahr aufgestellt hatte (64:57), gleich um fast eineinhalb Minuten. Platz zwei belegte wie im Vorjahr Uwe Laenger (1. FC Union Berlin), der nach 1:15:37 im Ziel war. Bei den Frauen war die frühere Marathon-Europameisterschafts-Teilnehmerin Sylvia Renz die souveräne Siegerin. Die Läuferin des OSC Berlin gewann in der Streckenrekordzeit von 1:22:52 Stunden vor Karsta Parsiegla (SCC Berlin/Teltow), die nach 1:25:18 im Ziel war.

Ebenso dominant wie Joseph Kiptum über die Halbmarathondistanz war André Pollmächer über die 10-km-Strecke. Der 28-Jährige, der in der Nähe von Potsdam wohnt und trainiert, nutzte den Berliner Airport-Run zu einem Trainingslauf. André Pollmächer, der sich im Herbst für den olympischen Marathon 2012 in London qualifizieren möchte, verbesserte den Streckenrekord auf 31:15 Minuten. Er gewann vor Mauricio Ramirez (Berliner Wasserratten/36:40). Für Kursrekord Nummer vier sorgte Veerle Dejaeghere. Die Belgierin gewann die 10 km in 34:41 Minuten und war damit sogar als Zweite der Gesamtwertung hinter André Pollmächer im Ziel. Zweite Frau war Cornelia Schindler (SFL Berlin) mit 36:54.

2010

Der Berliner Airport-Run kommt wieder ins Laufen: Am 21. August startet BERLIN LÄUFT als neuer Organisator die vierte Auflage dieses Rennens. Wer beim Airport-Run teilnimmt, bekommt einen erstklassigen Eindruck vom immer weiter fortschreitenden Bau des neuen Hauptstadt-Airports Berlin Brandenburg International BBI.

Beim Airport-Run stehen den Teilnehmern zwei Distanzen zur Auswahl: Es gibt ein Halbmarathon- sowie ein 10-km-Rennen, bei dem auch Walker willkommen sind. Für Kinder wird zudem ein Lauf über 800m angeboten.

Im Gegensatz zu den bisherigen Auflagen des Berliner Airport-Run sollen die Läufer am 21. August direkt auf dem Gelände des neuen Flughafens rennen. Denn Start und Ziel sind im Rahmen des Baustellenfestes rund um den Info-Tower vorgesehen. Von dort führen die Laufstrecken dann über das 2000-Fußballfelder große Baustellengelände.

Der Airport-Run wird voraussichtlich um 9 Uhr gestartet, so dass sich die möglicherweise sommerlichen Temperaturen noch in Grenzen halten werden. Allen Teilnehmern wird am Veranstaltungstag empfohlen, mit der S-Bahn oder Regionalbahn beziehungsweise mit den diversen Buslinien nach Schönefeld zu kommen. Anmelden kann man sich ab sofort auf dieser Seite im linken Menü.