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Die sportmedizinische Grundsatz-Philosophie von BERLIN LÄUFT

BERLIN LÄUFT will die Traditionsveranstaltung, die einst unter dem Namen "25 km de Berlin" oder auch "Franzosenlauf" als erster großer deutscher Citylauf für Furore sorgte zurück führen zu den alten Erfolgen. Eine Gruppe um den Meeting-Direktor des DKB-ISTAF, Gerhard Janetzky, und den Race-Direktor diverser großer Straßenrennen, Christoph Kopp, hat diese Veranstaltung übernommen, um sie zu neuem Leben zu erwecken.

In den letzten Jahren haben sich Laufveranstaltungen in Hülle und Fülle entwickelt – viele davon, ohne ein besonderes Profil aufzuweisen. Im eigenverantwortlichen gesundheitlichen Handeln übernimmt präventiver Sport eine führende Rolle. Die positiven Auswirkungen regelmäßiger sportlicher Aktivität sind unstrittig. Regelmäßig durchgeführter Dauerleistungssport dokumentiert eine Lebensverlängerung um viereinhalb Jahre im Mittel. Todesfälle im Sport und jüngste wissenschaftliche Analysen zeigen auch deutlich kritische Aspekte auf. Übertraining und Extremsport sind genauso schädlich wie Immobilität. Sportveranstaltungen der Zukunft müssen gesundheitliche Aspekte in den Vordergrund stellen.

BERLIN LÄUFT hat sich voll und ganz dieser Thematik verschrieben. Der 25-km-Lauf sowie weitere geplante Veranstaltungen werden begleitend gesundheitliche Themen in den Vordergrund stellen. Das Basismotto lautet dabei sein, Bewegung ohne Leistungsdruck, gesundheitliche Eigenverantwortung. In begleitenden Veranstaltungen werden präventivmedizinische Themen lebensnah und praktikabel vermittelt. Partner der Veranstaltungsreihe sind die Sportmedizin und weitere Fachbereiche der Charité. Mit der BIG Krankenkasse hat BERLIN LÄUFT einen starken Partner für die Zukunft gefunden.

Was erwarten wir von den Teilnehmern? Noch immer glauben über 60 Prozent der Teilnehmer an Laufveranstaltungen, dass mit ihrem sportlichen Tun ihre persönliche gesundheitliche Eigenverantwortung abgeschlossen ist. Sehr viele glauben, dass beinahe jedes Risiko mit dem Laufsport auszuschalten ist. Erfahrungen im Umgang mit Laufsportlern zeigen, dass ein Umdenken zwingend erforderlich ist. Klassische Risikoerkrankungen wie Bluthochdruck, Arteriosklerose und Erkrankungen wie Infarkte und Schlaganfälle sind in ihrer Wahrscheinlichkeit zu reduzieren, aber mit Sport allein nicht zu verhindern.

Untersuchungsergebnisse sowie die jüngst veröffentlichte Studie der Universität Essen zeigen sogar, dass das Risiko einer Herzerkrankung durch extreme Belastungen deutlich erhöht wird. Der gesundheitsorientierte Sport der Zukunft braucht kompetente Partner in der Sport- und Präventionsmedizin. Eigenverantwortliches sportliches Tun muss von dieser Partnerschaft begleitet werden. Deswegen ist BERLIN LÄUFT froh, dass Priv.-Doz. Dr. Fernando Dimeo als Medical-Direktor tätig wird. Er wird mit den Erfahrungen der Vergangenheit und dem Wissen der Gegenwart BERLIN LÄUFT in eine neue und besondere Zukunft führen.

BERLIN LÄUFT wünscht sich viele Teilnehmer, die sich gesundheitsorientiert bewegen wollen, die keiner Zeit nachlaufen, die nicht dem Alter davonlaufen sondern sich in das Alter hinein bewegen und dieses mit einem soliden Gesundheits-Check-Up tun. Der Gesundheitsläufer der Zukunft läuft nicht mit der Stoppuhr sondern sehr bewusst mit seiner Lebensuhr. Mit dem neuen Motto läuft sie nicht nur länger, sie tickt auch fröhlicher.