Race-News

29.01.2016

Olympia-Qualifikationszeiten im Marathon angepasst: Philipp Pflieger, Julian Flügel, Anna und Lisa Hahner jetzt mit Rio-Norm

Der Deutsche Leichtathletik-Verband (DLV) ist den Marathonläufern doch noch entgegen gekommen und hat dadurch eine sich abzeichnende, ernstere Konfrontation verhindert. Wie der Deutsche Olympische Sport-Bund (DOSB) mitteilte, wurde eine Initiative des DLV bewilligt. Dabei ging es um die Veränderung der olympischen Normen in einer Reihe von Disziplinen, darunter auch der Marathon der Männer und Frauen. Die Spiele in Rio finden im August statt.

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26.10.2015

Arne Gabius feiert seinen deutschen Rekord in Frankfurt. Foto: www.photorun.net
Arne Gabius feiert seinen deutschen Rekord in Frankfurt. Foto: www.photorun.net

Arne Gabius bricht deutschen Rekord mit 2:08:33 Stunden, Äthiopier Sisay Lemma und Gulume Tollesa siegen in Frankfurt

Arne Gabius hat beim Frankfurt Marathon den deutschen Rekord gebrochen. Der 34-jährige Stuttgarter lief als Vierter nach einem starken Kampf 2:08:33 Stunden. Damit unterbot der für LTH Hamburg Marathon startende Läufer die 27 Jahre alte Bestmarke um 14 Sekunden und wurde überlegen Deutscher Meister. 1988 war Jörg Peter (Dresden) in Tokio 2:08:47 gelaufen. Gabius wurde in dem hochklassig besetzten Rennen Vierter. Seine Bestzeit, die er vor einem Jahr in Frankfurt aufgestellt hatte, unterbot er um 59 Sekunden. Arne Gabius ist der erste deutsche Läufer, der die deutsche Olympianorm von 2:12:15 unterbot. Außerdem stellte er in Frankfurt eine europäische Jahresbestzeit auf. Der Äthiopier Sisay Lemma gewann das Rennen in 2:06:26 vor den Kenianerin Lani Rutto (2:06:34) und Alfers Lagat (2:06:48).

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22.09.2015

Erneut treffen am Sonntag Fate Tola und Anna Hahner aufeinander. In Wien wurde im April Hahner Fünfte und Tola, die die deutsche Staatsbürgerschaft anstrebt, belegte Rang sieben. Foto: www.photorun.net
Erneut treffen am Sonntag Fate Tola und Anna Hahner aufeinander. In Wien wurde im April Hahner Fünfte und Tola, die die deutsche Staatsbürgerschaft anstrebt, belegte Rang sieben. Foto: www.photorun.net

Kenianer Eliud Kipchoge und Emmanuel Mutai wollen in Berlin die nächste Weltrekordjagd starten

Am Sonntag kündigt sich der nächste superschnelle BMW Berlin-Marathon an: Eliud Kipchoge will zusammen mit seinem Trainingspartner Emmanuel Mutai den Weltrekord angreifen, den ihr kenianischer Landsmann Dennis Kimetto erst vor einem Jahr in der deutschen Hauptstadt auf 2:02:57 Stunden verbessert hatte. Kichoge und Mutai sind zwei von vier Athleten, die mit Bestzeiten von unter 2:05 Stunden ins Rennen gehen – eine solche Breite in der absoluten Spitze gab es in der Geschichte des BERLIN-MARATHON, die 1974 im Grunewald begann, noch nie. 41.224 Läufer aus 127 Nationen wurden für den spektakulärsten deutschen Straßenlauf vom Veranstalter zugelassen. 

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31.08.2015

Almaz Ayana hat die Spitze im 5.000-m-Finale übernommen und gibt sie nicht mehr ab. Foto: www.photorun.net
Almaz Ayana hat die Spitze im 5.000-m-Finale übernommen und gibt sie nicht mehr ab. Foto: www.photorun.net

WM-Aktuell: Almaz Ayana verhindert einmaligen Doppelsieg von Genzebe Dibaba

Almaz Ayana hat Genzebe Dibaba mit ihrem Triumph über 5.000 m bei den Leichtathletik-Weltmeisterschaften in Peking einen dicken Strich durch die Rechnung gemacht und einen geschichtsträchtigen Doppelsieg verhindert. In dem hochkarätigen äthiopischen Duell setzte sich die 23-jährige Ayana am Ende mit 14:26,83 Minuten deutlich durch und stellte einen WM-Rekord auf. Enttäuscht verschenkte Genzeba Dibaba, die zuvor die 1.500 m gewonnen hatte, auf der Zielgeraden sogar noch die Silbermedaille. Senbere Teferi fing ihre Landsfrau ab und war mit 14:44,07 Minuten vor Dibaba (14:44,14) im Ziel. Geschlagen waren in diesem letzten Langstrecken-Finale der Weltmeisterschaften von Peking auch die vier Kenianerinnen, die die Medaillenränge verpassten und stattdessen die Plätze vier bis sieben belegten. Schnellste Kenianerin war Viola Kibiwot als Vierte mit 14:46,16. Als beste Europäerin lief die Holländerin Susan Kuijken mit 15:08,00 auf Platz acht. Deutsche Läuferinnen waren über diese Strecke nicht am Start.

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24.08.2015

Vivian Cheruiyot gewann in Peking das 10.000-m-Finale. Foto: www.photorun.net

WM-Aktuell: Vivian Cheruiyot schlägt Gelete Burka im 10.000-m-Finale, Bronze für US-Amerikanerin Emily Infeld

Vivian Cheruiyot ist die neue 10.000-m-Weltmeisterin. Bei den Leichtathletik-Titelkämpfen in Peking hat sich die Kenianerin eindrucksvoll bei einem globalen Titelkampf zurückgemeldet. Die 31-jährige Cheruiyot triumphierte in 31:41,31 Minuten und besiegte im Spurt die favorisierte Äthiopierin Gelete Burka, die mit 31:41,77 Zweite wurde. Bronze sicherte sich überraschend die US-Amerikanerin Emily Infeld in 31:43,49 ganz knapp vor ihrer Landsfrau Molly Huddle (31:43,58).

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