Race-News

10.11.2014

Felix Kandie gewinnt den Athen-Marathon mit einem Streckenrekord. Foto: AMA / George Panagakis
Felix Kandie gewinnt den Athen-Marathon mit einem Streckenrekord. Foto: AMA / George Panagakis

Felix Kandie bricht den Streckenrekord von Olympiasieger Stefano Baldini in Athen

Zehn Jahre nach dem Olympiasieg von Stefano Baldini ist der Streckenrekord des Italieners beim Athen-Marathon gefallen: Der Kenianer Felix Kandie überraschte am Sonntag bei warmen Temperaturen von über 20 Grad in der Sonne mit einer Siegzeit von 2:10:37 Stunden. Damit unterbot der bisher weitgehend unbekannte Läufer die Zeit von Baldini um 18 Sekunden und steigerte auf der schweren Strecke seine Bestzeit um über fünf Minuten. Baldini war 2004 bei allerdings sehr heißen Bedingungen im Hochsommer 2:10:55 gelaufen. Der zweimalige Athen-Marathon-Sieger Raymond Bett belegte Rang zwei in 2:12:34 während Josphat Chobei das kenianische Podium komplettierte. Er wurde Dritter mit 2:15:38.

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03.11.2014

Wilson Kipsang läuft zum Jackpot, Mary Keitany feiert tolles Comeback beim New York-Marathon

Wilson Kipsang lief zum Jackpot, Mary Keitany feierte ein tolles Comeback nach einer Babypause: Die beiden kenianischen Laufstars haben in New York eindrucksvoll das größte Marathonspektakel der Welt gewonnen, bei dem rund 50.000 Athleten an den Start gingen. Bei kühlen und teilweise sehr windigen Wetterbedingungen stand der Kampf um den Sieg im Vordergrund, schnelle Zeiten waren an diesem Tag außer Reichweite. In beiden Rennen entwickelte sich ein spannendes Duell, das erst auf den letzten paar hundert Metern entschieden wurde. Der 32-jährige Kipsang gewann schließlich in 2:10:59 Stunden vor den Äthiopiern Lelisa Desisa (2:11:06) und Gebre Gebremariam (2:12:13).  Der Kenianer sicherte sich durch seinen Triumph auch die World Marathon Majors (WMM)-Serie 2013-2014 und die damit verbundene Jackpot-Prämie von einer halben Million Dollar.

 

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24.10.2014

Christoph Kopp, in Frankfurt zuständig für das Elitefeld, vergibt die Startnummern 7 stets an Athleten, denen er etwas besonderes zutraut. Am Sonntag tragen Tsegaye Mekonnen und Meselech Melkamu diese Nummern. Foto: www.photorun.net
Christoph Kopp, in Frankfurt zuständig für das Elitefeld, vergibt die Startnummern 7 stets an Athleten, denen er etwas besonderes zutraut. Am Sonntag tragen Tsegaye Mekonnen und Meselech Melkamu diese Nummern. Foto: www.photorun.net

Inspiriert von Haile Gebrselassie will Tsegaye Mekonnen in Frankfurt den äthiopischen Rekord brechen

Kein anderer als Haile Gebrselassie hat seinem jungen Landsmann Tsegaye Mekonnen geraten, den äthiopischen Rekord beim BMW Frankfurt-Marathon anzugreifen. Der 19-jährige Marathon-Shootingstar, der im Januar den Dubai-Marathon mit einem inoffiziellen Junioren-Weltrekord von 2:04:32 Stunden gewann, will am Sonntag seine persönliche Bestzeit unterbieten und hat auch ein zweites Zeitziel im Kopf: den äthiopischen Rekord, den Haile Gebrselassie 2008 mit 2:03:59 Stunden in Berlin aufstellte. Damals war diese Zeit auch ein Weltrekord.

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13.10.2014

Eliud Kipchoge gewinnt Chicago-Marathon mit 2:04:11, Rückschlag für Kenenisa Bekele

Als Kenenisa Bekele schließlich ins Ziel kam, machte Eliud Kipchoge gerade die letzten Schritte seiner Ehrenrunde vor den Tribünen. Der Kenianer war der große Sieger des Chicago-Marathons, der äthiopische Superstar musste dagegen bei seinem zweiten Marathon einen unerwartet klaren Rückschlag hinnehmen. Eliud Kipchoge lief bei guten Wetterbedingungen eine Weltklassezeit von 2:04:11 Stunden, die zehntbeste aller Zeiten, und war deutlich vor seinen Landsleuten Sammy Kitwara (2:04:28) und Dickson Chumba (2:04:32) im Ziel, die ebenfalls Topzeiten erzielten. Für den 29-jährigen Kipchoge war es bereits der dritte Sieg im vierten Marathon. Seine Bestzeit lief er vor einem Jahr in Berlin, als er als Zweiter 2:04:05 erreichte. Kenenisa Bekele, der 5.000- und 10.000-m-Weltrekordler, der im Vorfeld große Erwartungen gehegt hatte, wurde Vierter in 2:05:51. Im Frühjahr hatte er sein Marathon-Debüt in Paris mit 2:05:04 gewonnen.

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09.10.2014

Rita Jeptoo würde mit einem Sieg auch die WMM-Serie 2013-2014 für sich entscheiden. Foto: www.photorun.net
Rita Jeptoo würde mit einem Sieg auch die WMM-Serie 2013-2014 für sich entscheiden. Foto: www.photorun.net

Chicago-Marathon mit Duell Bekele gegen Kipchoge, Rita Jeptoo kann mit Sieg auch WMM-Serie gewinnen

Kenenisa Bekele steht im Mittelpunkt, wenn am kommenden Sonntag der Chicago-Marathon gestartet wird. Der äthiopische Langstreckenstar läuft in den USA sein zweites Rennen über die 42,195 km, nachdem er im April in Paris mit einer Streckenrekordzeit von 2:05:04 Stunden gewonnen hat. Chicago wird sein erstes World Marathon Majors (WMM)-Rennen sein, so dass die Konkurrenz deutlich stärker ist als an der Seine. Obwohl Bekele nicht der schnellste Läufer am Start sein wird und natürlich auch nicht der Titelverteidiger ist, wird der 32-Jährige mit Startnummer 1 ins Rennen gehen. Das ist zumindest ungewöhnlich, zeigt aber den Fokus, den die Veranstalter auf Bekele legen. Mit Eliud Kipchoge (Kenia) ist allerdings ein Läufer im Feld, der dem Äthiopier sehr gefährlich werden kann. Kipchoge hatte sich im vergangenen Jahr in Berlin auf 2:04:05 Stunden gesteigert.

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