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Rennarzt Dr. Fernando Dimeo erklärt: Tipps für das richtige Training in der kalten, grauen Jahreszeit

Rennarzt Dr. Fernando Dimeo vom
Zentrum für Sportmedizin
Die Wintertage sind nicht gerade einladend für ein ausgedehntes Training. Jedoch wird in der kalten Saison die Grundlage für die Erfolge in Frühling und Sommer gelegt. Und es triff sich sehr gut, dass die Wetterverhältnisse das intensive Training erschweren, denn zwischen November und Februar heisst es: Grundlagenausdauer verbessern, Intensität herunter.
 
Dafür kommen vor allem die langsamen bis mittelzügigen Läufe in Fragen. Die Trainingseinheiten werden nicht unbedingt in Kilometern gemessen, denn bei Schnee, Dunkelheit oder rutschigem Boden wird das Tempo unvermeidlich langsamer. Training bei etwa 70 bis maximal 80% der Belastbarkeit (gemessen zum Beispiel als 80% des Maximalpulses) sind hier besonders im Einsatz und bringen die besten Ergebnisse.

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Intensiveres Training (z.B. Tempoläufe oder Intervalltraining) macht für Hobbyläufer und -läuferinnen in dieser Zeit wenig Sinn und findet, wenn überhaupt, nur alle 2 bis 3 Wochen statt. 
 
Dafür gibt es im Winter ein besonderes Vergnügen: Die Crossläufe. Querfeldeineinsätze bringen eine Menge: das immer variierende Tempo und die abwechslungsreichen Laufstrecken mit Steigungen, weicherem Boden und flachen Anteilen stärken nicht nur die Beine, sondern auch den Willen. Und machen unheimlich viel Spaß. Dieses Training schafft die besten Bedingungen für das intensivere Training, das im Frühling anfängt. 
Auch weitere Trainingsformen wie Radfahren, Laufen im Wasser (Aquajogging) oder Skilanglauf kommen in dieser Zeit vermehrt zum Einsatz, denn sie wirken sehr günstig auf die Entwicklung der Grundlagenausdauer und der Kraft.
Damit ist die Basis geschaffen, so zu sagen das Fundament, auf dem später bessere Leistungen auf den Rennstrecken entstehen

 

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