Esther Yeko und Nikki Johnstone siegen beim S 25 Berlin – Bundesaußenminister Wadephul überrascht mit super Zeit

20. April 2026

Petrus muss ein Läufer sein. Oder wenigstens ein Fan. Denn obwohl noch morgens Regen vorhergesagt war, blieb es beim traditionsreichen S 25 Berlin am Sonntag, 19. April 2026, bis zum Zieleinlauf aller Starterinnen und Starter trocken. Dabei hatten die meisten der insgesamt 14.300 Läuferinnen und Läufer ständig prüfend Richtung Himmel geguckt … Den Hauptlauf über 25 Kilometer gewannen Esther Yeko Chekwemoi (Uganda) in 1:32,37 h und Lokalmatador Nikki Johnstone vom SCC Berlin in 1:24,58 h. Prominentester Starter war Bundesaußenminister Dr. Johann Wadephul, der die 25 km in überraschend starken 2:29,40 h absolvierte.

Was für großartige Ergebnisse zum 45-jährigen Jubiläum von Deutschlands ältestem City-Lauf. Die 14.300 Läuferinnen und Läufer hatten sich ab 9:30 Uhr vor der großartigen Kulisse des Berliner Olympiastadions auf sechs verschiedenen Distanzen (5 km, 5×5 km TeamRun, 10 km, Halbmarathon, 25 km, Kinderlauf) auf den Weg gemacht. Dabei waren die Männer mit mehr als 8000 Anmeldungen deutlich in der Überzahl.

Das erste Rennen des Tages war schon nach 16 Minuten und vier Sekunden vorbei, als Julian Franz vom LAC Olympia 88 Berlin die 5 km durch den Olympiapark für sich entschieden hatte. Schnellste Frau in 16:42 Minuten war Fedra Luna (ESP) vom Team Oysho. Beim Rennen über die Halbmarathondistanz hatten Daniel Mulryan (UK, 1:09,08 h) und Celia Anton (ESP, 1:16,58 h) die Nase vorn. Über die 10-km-Distanz dominierten Soukaina Elkhayami (ESP, 34:41 min) und Felix Hüttig (LAC 88 Olympia Berlin, 31:48 min). Den Sie im 5-km-TeamRun schnappten sich die Berlin Social Runners in 1:30,35 h. Letzte Sieger des Tages waren Auguste Leopold und David Hübener (beide 5:08 Minuten) im Kinderlauf.

Wie schon im vergangenen Jahr musste wegen der Baustelle auf der Stadtautobahn auch 2026 eine alternative Strecke für den S 25 gelaufen werden. Darum ging es für die Läuferinnen und Läufer nach dem Start vor der Traumkulisse des Berliner Olympiastadions Richtung Theodor-Heuss-Platz, über die Preußenallee, die Jafféstraße und die Eichkampstraße auf den Kronprinzessinnenweg. Anschließend verlief die Strecke über die Havelchaussee entlang der Havel zurück zum Olympiapark mit dem Olympiastadion. Als Belohnung warteten die Stadionrunde und der einzigartige und unvergessliche Zieleinlauf im Olympiastadion auf die Läuferinnen und Läufer.

Renndirektor Martin Seeber: „Wir bedanken uns bei den 14.300 Läuferinnen und Läufern, die den S 25 wieder zu einem besonderen Lauf gemacht haben. Es ist wie ein großes Familientreffen rund um das Olympiastadion, alle motivieren einander und feuern sich gegenseitig an. Die familiäre Atmosphäre macht den Lauf aus. Vielen Dank auch an unsere Sponsoren und Partner, die den Lauf möglich machen. Allen voran die Berliner Sparkasse.“

Das ist der S 25 Berlin

Vor 45 Jahren fiel in Berlin der Startschuss für die Laufbewegung in deutschen Städten: Am 3. Mai 1981 wurde mit den „25 km de Berlin“ der erste City-Lauf in Deutschland veranstaltet. Schon die Premiere war mit 3000 Teilnehmenden ein voller Erfolg. Seit 2018, nach dem Einstieg der Berliner Sparkasse als Hauptsponsor, heißt der beliebte Lauf S 25 Berlin. Bei der 45. Auflage (2020 musste der Lauf ausfallen) waren am 19. April 2026 14.300 Laufenthusiasten am Start.

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