Bekeshe Olani und Simon Boch gewinnen beim Berliner Morgenpost Great10K mit super Zeiten

13. October 2025

Teilnahmerekord mit 7073 gemeldeten Läuferinnen und Läufern!
Mensch Petrus, was war das denn bitte für ein Schmuddelwetter? 7073 gemeldete Läuferinnen und Läufer trotzten beim Berliner Morgenpost Great 10K am Sonntag Wind und Nieselregen und lieferten trotz der schwierigen Bedingungen richtig gute Zeiten ab. Ob über die 10 Kilometer lange Hauptstrecke vom und zum Schloss Charlottenburg oder auf der 4,2 km langen Kurzstrecke ab dem Elefantentor an der Budapester Straße – es kamen jede Menge persönliche Bestzeiten zustande. Gewonnen hatten sowieso alle, die ins Ziel kamen!

Seiner Favoritenrolle gerecht wurde der Deutsche Meister Simon Boch von der LG Telis Finanz Regensburg. Simon war bereits nach 28 Minuten und 17 Sekunden als Erster im Ziel – 25 Sekunden schneller als bei seinem Deutschen Meistertitel im September und nur 16 Sekunden über seiner persönlichen Bestzeit. Sechs Sekunden hinter Boch passierte der Kenianer Stanley Rutto als Zweiter (28:23 min) die Ziellinie, aber mit großem Abstand vor seinem Landsmann Edwin Kiptoo (28:42 min).

Bei den Frauen überraschte die erst 20-jährige Bekeshe Olani die Konkurrenz. Die Äthiopierin verbesserte ihre persönliche Bestzeit um fast eineinhalb Minuten auf 31:43 Minuten und stürmte damit zum Sieg. Den zweiten Platz eroberte mit Blanca Dörfel eine Lokalmatadorin vom SCC Berlin in 31:51 Minuten, vor Mitfavoritin Alina Reh (32:06 Minuten) vom SSV Ulm 1846. Mit 7073 gemeldeten Läuferinnen und Läufer stellte der Berliner Morgenpost Great10K einen neuen Teilnahmerekord auf. Seit der Erstauflage 2008 wollten noch nie so viele beim schnellsten Zehner Deutschlands mitlaufen wie an diesem Sonntag. Sieger Simon Bloch: „Die Strecke ist superschnell. Und plötzlich rennt man im Zoo, das ist schon etwas Besonderes, und dann hat man wieder lange Geraden. Wir haben auch etwas Pech mit dem Wind gehabt, aber die Konkurrenz war richtig gut. Die Jungs haben mir gut Druck gemacht.“

Alina Reh, Dritte bei den Frauen: „Ich komme immer wieder gerne nach Berlin, weil ich hier super gern laufe. Es ist eine coole und schnelle Strecke, aber das Wetter war etwas hart. Aber Mitte Oktober ist es halt so. Es hat definitiv Spaß gemacht heute.“

Hier geht es zur den Ergebnissen!

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