Am 11. Oktober wird Berlin wieder zur Rennstrecke! Beim Berliner Morgenpost Great 10K treffen internationale Topathletinnen und -athleten auf rund 7000 ambitionierte Läuferinnen und Läufer – und alle jagen bei Deutschlands schnellstem City-Lauf ihre Bestzeit.
Bei den Frauen wird das hochkarätig besetzte Feld angeführt von Olympiasiegerin Peruth Chemutai aus Uganda, die 2021 in Tokio Gold und 2024 in Paris Silber über 3000 Meter Hindernis gewann. Sie will jetzt neben der Stadionleichtathletik mehr Straßenrennen bestreiten und auf den schnellen Straßen Berlins erstmals richtig durchstarten. Dazu kommen Kosgei Mercy (Kenia) und Chebet Peace (Uganda), zwei weitere schnelle Frauen aus Afrika. Mit Alina Reh (SSV Ulm) ist außerdem die WM-Teilnehmerin und Europameisterschafts-Bronzemedaillengewinnerin über 10.000 Meter am Start. 2025 wurde Reh beim Great 10K in 32:06 Minuten Dritte.
Was für Peruth Chemutai gilt, trifft auch auf Edmund Serem zu. Der WM-Dritte von 2025 über 3000 Meter Hindernis und U20-Weltmeister von 2024, will sich ebenfalls auf der Straße beweisen und vorne für richtig Tempo an der Spitze sorgen. Er lief in diesem Jahr schon bärenstarke 8:01,61 Minuten über 3000 Meter Hindernis und könnte den Streckenrekord seines Landsmanns Leonard Komon (27:12 Minuten) aus dem Jahr 2010 ins Visier nehmen! Vorjahressieger Simon Boch (Düsseldorf Athletics) kommt als Deutscher Meister über 10 Kilometer und Vize-Europameister 2026 mit dem Marathon-Team zurück nach Berlin. Im vergangenen Jahr gewann er die Berliner Morgenpost Great 10K in starken 28:17 Minuten. Und auch Lokalmatador Benjamin Klonowski (TuS Lichterfelde) ist wieder dabei – 2025 lief er in Berlin als Siebter starke 30:11 Minuten. In diesem Jahr würde er gern den deutschen U20-Rekord knacken, der bei 29:40 Minuten steht.
Die flache Strecke vom Schloss Charlottenburg über den Ernst-Reuter-Platz, die Straße des 17. Juni und den Zoologischen Garten ist schließlich wie gemacht für schnelle Zeiten.
Jetzt zählt deine Zeit, dein individuelles Ziel: 50 Minuten knacken? Die 40-Minuten-Marke angreifen? Oder einfach eine neue persönliche Bestzeit laufen?
„Berlin hat die für Läuferinnen und Läufer schnellsten Straßen der Welt, für viele ist eine persönliche Bestzeit möglich“, verspricht Renndirektor Martin Seeber.
10 Kilometer. Volles Tempo. Deine Bestzeit wartet!
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